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Kopfschmerzen in der Schwangerschaft

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Kopfschmerzen in der Schwangerschaft können die verschiedensten Ursachen haben. Angefangen von schlichtem Stress über schlechte Raumluft, zu wenig Schlaf oder schlechter Körperhaltung kann es auch sein, dass der plötzliche Verzicht auf Koffein oder Nikotin dafür verantwortlich sind. Auch Mineralstoffmangel kann der Auslöser sein. Diese lassen sich dann daran erkennen, dass sie meist krampfartig auftreten.

Auch die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft kann der Auslöser während der Schwangerschaft sein. So können z. B. auch Frauen, die vor der Schwangerschaft nie Probleme damit hatten, nun davon betroffen sein. Andersherum können Frauen, die vorher schon Last damit oder sogar mit Migräne hatten, durch die Hormonumstellung völlig davon befreit sein. Nach der Schwangerschaft können diese allerdings wieder auftreten.

Kopfschmerzen in der Schwangerschaft
Kopfschmerzen in der Schwangerschaft | © hartphotography - Fotolia.com
Jedoch sollte man jegliche Art von Schmerzen, auch die Schmerzen im Kopf in der Schwangerschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen. Halten diese länger an und kommen noch Schwindel und/oder ein Flimmern vor den Augen oder gar Erbrechen hinzu, dann sollte möglichst unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden, denn dann kann es sich um die so genannte Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) oder Bluthochdruck handeln. Dort muss dann auf jeden Fall von ärztlicher Seite aus etwas unternommen werden.

Sollte es sich jedoch lediglich um „normales“ Kopfweh handeln, sollte während der ersten 12 Schwangerschaftswochen nach Möglichkeit auf die Einnahme von Schmerzmitteln verzichtet werden, da in dieser Zeit die Organe des Babys gebildet werden und die Einnahme von Schmerzmitteln kann hier evtl. schwerwiegende Folgen haben. Dort können alternative Heilmittel und altbewährte Hausmittel zum Einsatz kommen. So helfen meist kalte oder warme Nackenwickel, Yoga oder andere Entspannungstechniken. Auch eine Nackenmassage kann wirksam gegen die Kopfschmerzen sein. Japanisches Heilpflanzenöl kann auch für Entspannung sorgen. Der kompetente Apotheker kann evtl. auch ein homöopathisches Mittel empfehlen.

Um dem Ganzen vorzubeugen sollte dafür gesorgt werden, dass genügend Flüssigkeit zu sich genommen wird (2 – 3 Liter täglich), die Räume immer gut gelüftet sind und man sich auch täglich an der frischen Luft bewegt. Dazu gehört natürlich auch, dass man möglichst Stress vermeiden sollte und auch mal hin und wieder eine kleine Pause macht.

Jedenfalls sollte man Kopfschmerzen in der Schwangerschaft immer ernst nehmen. Sie sind meist ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt, etwas fehlt oder man zu sehr belastet ist. Sie sind ein Alarmsignal des Körpers.

Medikamentös sollte bitte immer erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Gynäkologen dagegen vorgegangen werden. Auf keinen Fall einfach irgendwelche Kopfschmerzmitteln wie Aspirin oder Thomapyrin einnehmen. Wenn es nötig ist und es keine andere Alternative gibt, wird der Gynäkologe in den meisten Fällen zur Einnahme von Paracetamol raten. Dieses Schmerzmittel ist am ehesten verträglich. Aber auch hier gilt: Bitte nicht während der ersten 12 Schwangerschaftswochen!

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