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Das empfinden Babys wenn sie krank sind

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Niemand kann genau sagen, was Säuglinge empfinden, wenn sie krank sind. Das Baby weiß nicht, woher die Schmerzen kommen. Es merkt nur, dass nicht gut geht. Es hat auch noch keine Ahnung davon, ob die Schmerzen oder das ungute Gefühl mit der Zeit aufhören wird. Es versteht nur das aktuelle Unwohlsein und will, dass sich an diesem Zustand etwas ändert.

Dieser Wunsch äußert sich durch Schreien, Weinen oder in anderen Situationen mit einem Wimmern. Ist die Krankheit weit fortgeschritten, kann es selbst das nicht mehr, weil es dann zu schwach ist.

Was bedeutet die Erkrankung für ein Baby?

Für ein Baby stellen alle Krankheiten, die mit Schmerzen oder schlechten Gefühlen verbunden sind, einen tiefen Einschnitt in sein bisheriges Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit dar. Der Säugling ist nicht in der Lage, sich gegen die Krankheit zu wehren bzw. mitzuteilen, was ihm fehlt. Aus diesem Grund ist es oft schwierig, herauszufinden unter welcher Krankheit das Kind leidet. Dennoch reagiert es trotz Erkrankung auch auf die tröstende Umarmung der Eltern, auf ruhige Ansprache, Geborgenheit und Wärme. Es spürt, dass es nicht allein ist.

Auch an dem Grad der Reaktion auf den gespendeten Trost lässt sich die Schwere einer Krankheit feststellen: Säuglinge,die richtig ernsthaft erkrankt sind, werden sich kaum trösten lassen. Babys, deren Schmerzen nicht ganz so stark oder vielleicht bereits im Abklingen sind, werden auf Geborgenheit und Wärme positiv reagieren.

Es ist daher wichtig, dass die Eltern  sich intensiver um ihr Baby kümmern, wenn es krank ist. Ihr solltet jedoch darauf achten, eure Sorge und Unruhe nicht auf das Baby zu übertragen. Babys spüren sowas, wenn ihr die gewohnten Tagesabläufe plötzlich in Angst Hektik ausführt und reagieren darauf auch mit Angst und Unruhe.

Können sich Babys an negative Erfahrungen erinnern?

Nicht Bewusst können sich Kinder an Schmerzen und unangenehme medizinische Behandlungen aus dem Säuglingsalter erinnern. Manche Ärzte und vor allem Psychologen nehmen an, dass es Erfahrungen gibt, die im Unterbewusstsein abgespeichert werden. Niemand weiß jedoch genau, ob solche frühkindlichen Erfahrungen prägend sein können.

Baby im Brutkasten
Baby im Brutkasten | (cc) Flickr Von Yager-Madden

Manche Mediziner meinen, dass zu früh ­Geborene, die im Brutkasten medizinisch versorgt werden mussten, bei späterer erneuter ärztlicher Behandlung ängstlicher und abwehrender reagieren als Kinder, die diese Erfahrung nicht machen mussten.

Ihr solltet immer versuchen, eurem Baby die Krankheit zu erleichtern. Übertreiben braucht ihr die Pflege jedoch nicht. Es ist nicht nötig, jede Mi­nute mit dem kranken Baby zu verbringen. Auch ihr benötigt einmal Ruhe. Wenn der Säugling unter ständiger Beobachtung stehen muss, ist er sicherlich im Krankenhaus besser aufgehoben. In vielen Krankenhäusern gibt es dafür Elternbetten, so dass  ihr euer Kind nicht allein lassen müsst. Kümmert eich liebevoll um euer Kind, nehmt es vielleicht auch häufiger in eure Arme, und zeigt ihm, dass ihr da seid. Dies und die allgemeinen Pflegemaßnahmen, die ihr durchführen müsst, damit euer Kind wieder gesund wird, reichen aus, um dem Baby seine Krankheit zu erleichtern.

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