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Keine Urlaubsreise: Rettungsaktion für leukämiekrankes Kleinkind im Kosovo geht in die nächste Runde

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Am Freitag, den 5. Oktober um 6:00 früh steigt ein ganz normaler Mann in ein Flugzeug. Doch bringt es ihn nicht in den Urlaub, sondern ins Kosovo, wo für gut eine Woche viel Arbeit auf ihn wartet.

Aurela sehr krank
Aurela sehr krank

Seit etlichen Wochen schon versucht Ulf Hundeiker das Unmögliche: Ohne die Hilfe von Politikern, Hilfsorganisationen und anderen etliche zehntausend Euro zu sammeln, um ein kleines Menschenleben zu retten. „Aurela Haliti ist die einjährige Nichte einer im Kosovo lebenden Freundin. Sie hat eine Akute Myeloische Leukämie. Und ohne eine Stammzelltransplantation muss sie sterben.“

Diese Behandlung ist jedoch weder im Kosovo noch in Albanien oder im Umkreis zu machen- Geschweige denn zu bezahlen, denn eine Krankenkasse gibt es nicht. Alles muss in bar bezahlt werden. „Bereits jetzt haben die Eltern der kleinen Aurela über zehntausend Euro Schulden“, so Hundeiker. „Irgendwer muss da etwas tun, dachte ich, und als ich feststellte, dass sich niemand dafür zuständig fühlte, sich zum Teil noch nicht einmal die Mühe machte, eine Absage zu schicken, habe ich das einfach selbst in die Hand genommen.“

Weitgehend unbeachtet von den Medien baute er seine Hilfsaktion auf, um sein sehr ambitioniertes Vorhaben umzusetzen: Die Behandlung würde in Deutschland 250.000 Euro verschlingen, dank der Stefan-Morsch-Stiftung hat er nun Kontakt zu Kliniken zum Beispiel in Moskau, die auf gleichem Standard arbeitend nur ein Drittel kosten.

Hundeiker: „Auch davon bin ich noch sehr weit entfernt. Denn irgendwie scheinen vor allem diejenigen zu Spenden, die es selbst nicht so dicke haben.“ Dennoch ist er optimistisch, denn er hofft, mit Bildern, Eindrücken und Informationen aus erster Hand besser für sein Vorhaben werben zu können.

„Es darf nicht sein, dass niemand sich für dieses Mädchen zuständig fühlt! Und auch nicht, dass niemand sich für dieses Land zuständig fühlt, wo über ein Drittel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben müssen!“ – Wie seine Freunde dort. Und die Eltern von Aurela.

Weitere Infos unter:

http://www.aurela-darf-nicht-sterben.de

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